
Von New York sind wir mit dem Reisebus nach Philadelphia gefahren. Dort haben wir die Freiheitsglocke und die Independence Hall besichtigt. Der berühmte Frischkäse ist tatsächlich nach dieser Stadt benannt. Die Amerikanische Unabhängigkeitserklärung wurde am 08.07.1776 in Philadelphia verlesen.
Nächste Station war Washington D.C. und dort das Air-Space Museum mit seinen Ausstellungsstücken zur Entstehung der Fluggeschichte bis heute. Auffällig in Washington D.C. sind die sehr großzügig angelegten Straßen und Parkanlagen. Kein Gebäude ist höher als das Capitol was der Stadt ein angenehmes Bild verleiht und zu dieser Regierungsstadt passt. Beeindruckend die Kuppel im Capitol und die Statue auf dem Dach.
Selbstverständlich sind wir auch am Zaun vom Weißen Haus entlang flaniert. Nein den Präsidenten haben wir nicht gesehen.
Ergriffen haben wir die Gedenkstätte auf dem Friedhof in Arlington, wo J.F. Kennedy begraben liegt, besichtigt. Einen Besuch des Tempels“ Lincoln Memorial“ zur Erinnerung an Abraham Lincoln ist auch ein Muss um die Geschichte der Vereinigten Staaten zu verstehen.
Die Grabstätte von George Washington liegt auf seinem Landsitz Mount Vernon. Nicht so protzig aber auch nicht zu klein wirkt das Anwesen. Heute ein Museum mit Zimmern mit niedriger Decke und alten Möbeln.
Als nächstes besichtigten wir die Philip Morris Zigarettenfabrik mit ihrer modernen Maschinenhalle. Interessant einmal die Herstellung zu verfolgen. Nur der Gestank außerhalb der Fabrik von dem Tabak war unerträglich und wir waren froh im Reisebus zu sitzen.
Im Ort Charleston haben wir den Flugzeugträger U.S.S. Yorktown im Hafen besucht. Als schwimmende Anflug und Abflugbahn konnten wir uns nicht vorstellen wie der rege Flugverkehr hier reibungslos ablief. Wir hatten bisher noch nie so ein Schiff von außen und innen betreten und sahen wie Soldaten untergebracht waren. Platzangst darf man nicht haben.
St. Augustine hat eine gut erhaltende Festung Castello de San Marco mit Kanonen. Die Stadt wurde am 28.08.1565 von einem spanischen Admiral gegründet. Sie im Nordosten von Florida.
Um sich ein Bild zu machen wie das Leben im 18. Jahrhundert war empfiehlt sich ein Besuch der Stadt Williamsburg. Hier leben Menschen so wie es üblich war mit der Kleidung und der Ausstattung der Häuser u. Werkstätten. Dass dies so bleibt dafür sorgen Millionenspenden.
Wer den Film „vom Winde verweht“ kennt, will auch die Boone Hall Plantation ehemalige Baumwollplantage sehen. Die Baumallee ist genauso erhalten wie auch die Sklavenhütten. Das Haus mit den Säulen wirkt im Film riesig ist aber in Wirklichkeit klein und gemütlich mit original Möbeln.
Die größte Fabrikhalle( 1982) der Welt, steht auf dem Gelände des Kennedy Weltraumzentrums Cape Canaveral. Dieses riesige Gelände kann nur mit einem Bus als Tour gebucht werden. Hier ist auch die Startrampe für die berühmte Columbia Raumfähre, leider war sie schon gestartet. Gigantisch ist der Transporter auf dem die Raumfähre zur Startrampe gebracht wird. Mit 3 km h schleicht er über das Gelände. Es ist phänomenal was die NASA für Touristen zu bieten hat. Ein Besuch ist ein Muss.
In Florida gibt es den Vergnügungspark Disney World. Hier ließen wir uns verzaubern von Mickey Maus und seine Freunde. Mit Kapitän Nautilus sind wir unter Wasser getaucht mit einer Bahn haben wir die Small World und Piratenhöhle und eine Jungle-Tour bewältigt. Das Essen vor der Bergwerk -Achterbahn haben wir unterlassen – war gut so. Eine Halle mit sämtlichen Präsidenten der USA war lebensecht auf einer Bühne, sitzend oder stehend mit Stimmen und Bewegungen zu bewundern. Die große Parade mit allen bunt geschmückten Wagen und Akteuren war wunderschön anzusehen und zu hören. Eine Cinderella Kutsche samt Prinzessin darin dürfte natürlich nicht fehlen. Dieser Park ist für Kinder wie auch für Erwachsene ein wahres Vergnügen. Wer nicht genug hat an einem Tag kann gerne dort auch übernachten.
In Cypress Gardens erwartete uns ein anderes Vergnügen. Das große Parkgelände mit seinen Pflanzen lud zum spazieren gehen oder entspannen ein. Zum Lachen war die Papageien Show. Eine Gruppe von Wasserski Künstlern zeigte eine tolle Show wie wir sie noch nicht kannten.
In Miami Beach endete unsere Rundreise. Wir erholten uns am Strand und probierten es mal mit surfen. War nicht so unser Ding. Nach so vielen Eindrücken haben wir uns Miami Stadt nicht genauer angesehen sondern pflegten die Faulheit. Von Miami Flughafen flogen wir zurück nach Deutschland.