
Australien 09.07.1994 - 12.10.1994
Darwin, Kakadu Nationalpark, Katherine
Nach einem entspannten Flug von Timor Indonesien sind wir dann in Darwin in aller Frühe gelandet und mussten bei der Einreise erst mal unser Gepäck und unsere Sachen untersuchen lassen. Spürhunde waren auch unterwegs. Die Schuhe wurden dann noch mit einem Desinfektionsmittel untersucht und wir mussten nachweisen, dass wir genügend finanzielle Mittel haben, um in Australien bestehen zu können. Hier reichte aber das Vorzeigen einer Kreditkarte aus.
Mit einer Taxe sind wir dann zum nächsten Campingplatz am Stuarthighway und mussten erst mal warten bis da einer wach wurde.
Wir haben uns dann einen Camper gemietet mit dem wir für ca. drei Monate durch Australien düsen wollten. So waren wir dann gut ausgerüstet, haben unsere Angelausrüstung noch komplettiert und sind dann aber zum Lee Point Resort zum nächsten Campingplatz, der viel ruhiger gelegen war.
Schön auch, dass es hier überall Barbecues gibt, da können wir Würste, Fleisch drauf brutzeln und den Gaskocher für Kartoffeln und anderes benutzen. Selbst ein Gitter war dabei, so dass wir Weißbrot und Brötchen toasten konnten.
Dank vorhandenem Kühlschrank konnten wir im nahe gelegenen Kasuarina Shoppingcenter Vorräte bunkern.
Nachdem wir das beschauliche Städtchen Darwin erkundet hatten (auch hier wieder ein Sizzler Restaurant mit leckeren Speisen) ging es weiter in Richtung Kakadu Nationalpark. Natürlich sind wir mit unserem Camper soweit die Straßen das hergeben da durch. Nur leider sind wir nicht weit gekommen, kurz hinter den Mammukale Wetlands wo man von einer Plattform aus Vögel beobachten kann ist eine Reifen geplatzt. Der Wagen kam ins Schlingern und ab ging es in den Graben und gegen einen Baum.
Der Vermieter hat uns dann mit einem Abschleppwagen wieder abgeholt und uns ein fast neues Auto gestellt, hatte nur den Nachteil, dass dieses Mal die Kaskoversicherung nicht mehr ohne Eigenbeteiligung möglich war.
Nachdem wir eine Nacht auf dem Gelände der Autovermietung verbracht haben ging es am nächsten Morgen wieder los. Nächster Stopp Howard Springs Campingplatz mit Frühstück im Morgennebel.
Weiter am nächsten Morgen haben wir dann auch die ersten Krokodile gesehen allerdings nur im Rahmen einer Show, wo Touristen springende Krokodile sehen konnten, weil Ihnen Hühner an Stangen von einem Schiff hingehalten wurden.
Unterwegs sind auch riesige Termintenhügel zu besichtigen.
Wir sind dann in Richtung Shady Camp abgebogen, einer eher unbekannten Gegend für die üblichen Touristen. Umso besser für uns, schöner uriger Zeltplatz dort, ganz Basic bei weitem nicht so luxuriös wie die BIG 4 Plätze, dafür aber ruhig und mehr naturverbunden. Die Gegend dort gut für Tierbeobachtung.
Dann über den Arnhem Highway in den Kakadu Nationalpark, für den denn auch Eintritt fällig wurde. Dafür wird der Park der zum UNESCO-Weltnaturerbes gehört auch gut gepflegt.
In der Hitze dann rauf auf den Ubirrrock, der Film Crocodil Dundee wurde hier gedreht und hier schon die ersten Felsmalereien der Ureinwohner Australiens den Aborigines. Auf dem nahegelegen Campingplatz bei Merl konnten wir dann auch unseren ersten Kookaburra sichten und auch hören. Der lachende Hans in voller Schönheit, bei uns im Kleinen auch Eisvogel genannt. Zwischendurch haben wir immer wieder versucht einen Barramundi zu angeln, ist uns aber nie gelungen.
Nächster Stopp war dann Jabiru benannt nach dem großen australischen Storch. Für die betuchten gibt es hier ein riesiges Hotel in Krokodilform.
Mit Jabiru war für uns die Spitze der Rundtour dann auch erreicht und es ging weiter zum Nourlangie Rock. Wer einen Vierradantrieb hat kann noch zu den Twin und Jim Jim Falls, lohnt aber nur wenn die auch Wasser führen.
Am Nourlangie Rock waren wir mal wieder wandern, rauf und runter und eine Vielzahl von Wandmalereien wieder besichtigt. Zu allem gibt es natürlich unterwegs ausreichend Erklärungen. Hier haben wir dann auch Buschbrände gesehen. Diese werden aber auch gezielt von Rangern und Aborigines angelegt um Schneisen zu schlagen oder auch Tiere für die Jagd aus dem Unterholz zu treiben.
Beim Yellow Waters Gebiet in Coiinda haben wir eine Tour gebucht mit Guide, der uns einiges erklärt hat. Anschließend ging es mit dem Alu Boot auf das Wasser um Krokodile zu sehen. Hier waren Sie dann auch in ihrer natürlichen Lebensumgebung zu sehen, wie Sie dösten oder sich vorsichtig an Wasservögel heranmachten.
Weiter ging es dann nach Katherine von wo uns der weitere Weg direkt in das rote Herz Australiens führen sollte. Hier gibt es ausgezeichnete Einkaufsmöglichkeiten und wir haben uns nochmal so richtig mit Vorrat versorgt.