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Sydney

Australien 09.07.1994 - 12.10.1994 Sydney

Insgesamt merkte man auf den letzten Kilometern doch deutlich, dass es auf Sydney zugeht. Viel Verkehr, Straßen mehrspurig und super asphaltiert.Trotzdem freuten wir uns unser Ziel mit den vielen bisher nur in Reiseberichten aufgeführten Sehenswürdigkeiten zu erkunden.

Hier mussten wir auch unseren Camper abgeben, der uns bis auf den einen Reifen Platzer mit anschließender Fast Verschrottung im Kakadu Nationalpark treue Dienste geleistet hat. Wir haben den Wagen schön sauber gemacht und haben uns zum Abschluss noch einige Tage auf dem Campingplatz beim Lane Cove Nationalpark mit einquartiert. Nicht zu glauben mitten in der Natur mit reicher Pflanzen und Tierwelt und das mitten in Sydney. Ganz in der Nähe auch ein Einkaufcenter, so dass auch für das leibliche Wohl gesorgt war. Haben hier einige schöne Spaziergänge gemacht.

Zum Abflug hin sind wir dann noch in ein Hostel umgezogen, um näher am Flughafen zu sein und die Zubringerbusse nutzen zu können. Aber soweit war es ja noch nicht, mit einigen Tagestickets sind wir mit der Bahn in die Innenstadt, sehr schön mit dem berühmten Opernhaus, der Hafenbrücke und the rocks mit urigen Kneipen.

Das Opernhaus mit fünf Theatern und Platz für mehr als 5000 Besucher ist zu recht neben dem Ayers Rock das Wahrzeichen Australiens zu Lande. Einfach schön gelegen und anzusehen. Die Form soll an Segel erinnern weil es ja direkt am Meer liegt, der Architekt hat uns jedoch geflüstert, dass es eher die Struktur einer aufgeschnittenen Apfelsine widergibt. So leicht kann man also als Architekt Ausschreibungen gewinnen.

Einmal sind wir mit der Fähre nach Manly, haben dort den Strand erkundet und sind bei einem Chinesen eingekehrt, all you can eat ziemlich preiswert.

Im Hafenbereich Darling Harbour fährt die Monorail und es gibt hier ein Museum und ein Aquarium. Neben einer Vielzahl an Restaurants  gibt es hier auch einige Hotels und Apartments mit Service. Gaby musste auf den Sydney Tower, tolle Aussicht über die Stadt.

Einen Tag haben wir dann noch einen Ausflug gemacht in das Hinterland von Sydney zu den three sister in den blue mountains, muss man gesehen haben steht ja schließlich in jedem Reiseführer. Die Berge sind so blau weil der Dunst der vielen Eukalyptusbäume die Luft einfärbt. Von einer Plattform fährt eine Gondel, die einem näher an die Felsen heranbringt. Ewas weiter unterhalb führt ein Wanderweg entlang, nach unserem Geschmack jedoch viel zu steil am Felsen entlang. Die drei Schwestern rühren mal wieder von einer Dreamtime Legende der Aborigines her. Sie wollten doch drei Brüder von einem anderen Stamm heiraten, was aber nicht erlaubt war. So gab es also Krieg und um sie zu schützen hat ein Zauberer sie zu Stein verwandelt, nur welch ein Pech, der Zauberer ist im Kampf gefallen. So bestehen sie heute noch aus Sandstein und nur der Zahn der Zeit nagt an ihnen.

Weiter geht es mit dem Flieger nach Neuseeland.

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