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Lombok bis Timor

Lombok Sengigi, Gili Meno, Sumbawa ,Komodo

Flores Labuanbajo, Ruteng, Bajawa, Ende, Moni, Maumere

Timor Kupang

Wenn ihr euch die Landkarte von Indonesien anseht könnt ihr nun unsere weitere Route erahnen. Wir haben die ganzen kleinen Inseln immer für ein paar Tage besucht und dann mit den Fähren weiter. So ging es als nächstes nach Lombok Sengiggi, wo wir wie üblich einige Tage relaxt haben. War aber nichts besonderes, also auf nach Gili Meno, da gibt es so drei kleine Inseln vor Lombok, Gili Meno erschien uns die ruhigste, die andere große sollte eher eine Partyinsel sein. Und wirklich schöner Strand vor eigenem Bungalow, türkisfarbenes Wasser gut zum schnorcheln. Wir haben uns dann noch einen Katamaran gemietet und sind um die Insel herum gesegelt. Da mussten wir ganz schön aufpassen, ist zwischen der Insel und dem Festland eine ganz schöne Strömung gewesen, die uns beim Schnorcheln auch von einem Ende zum anderen trieb.

Nach einigen Tagen auf dieser mit Rawa Island in Malaysia vergleichbaren Insel, nur viel günstiger ging es dann über Sumbawa weiter nach Komodo.
Dort leben die spektakulären Komodowarane, riesige Fleischfressende Ungetüme. Die Unterkunft dort war allerdings wirklich der letzte Schrott, aber wir wollten ja keine Woche bleiben.
Mit Führern sind wir durch den Dschungel, im Gefolge eine och lebende Ziege. Das haben die Warane wohl gerochen, jedenfalls kamen schon einige an, unser persönlicher Wachschutz hat sie uns vom Leibe gehalten.
Dann kamen wir an eine Futterstelle, die Ziege wurde zum Glück getötet bevor Sie den Waranen zum Fraß vorgeworfen wurde. Sie wurde nämlich regelrecht zerfetzt. Wir waren zum Glück innerhalb eines Zaunes in Sicherheit. Kann wirklich niemanden empfohlen werden allein auf dieser Insel spazieren zu gehen. Selbst schwimmen können die Warane ähnlich wir Krokodile. Selbst Einheimische wurde schon getötet oder verletzt. Schwimmen ist also nicht angesagt dort.
Insgesamt aber ein beeindruckendes Erlebnis.

Weiter ging es nach Flores zunächst nach Labuanbajo einem wiederum nettes Fischerdorf. Bungalow hatten wir schön mit Blick über die Bucht, von auch Ausflüge nach Komodo gehen.
Immer schön mit mehr oder weniger schrottreifen Bussen ging es dann ins Landesinnere nach Moni. Zwischendurch haben wir noch ein Dorf der Einheimischen besichtigt. Interessant die Betelnusskauenden Menschen, alle Zähne rot, aber es soll gesund sein und den Hunger stillen.
Interessant auch die Einblicke in die Ikat Weberei. Stoffherstellung für die Sarongs (Tücher, die man sich vorzugsweise um die Hüften schnallt)
Von Moni aus haben wir den Vulkan Kelimutu bestiegen, dieses Mal aber schön im Nebel. Ähnlich wie beim Dieng Plateau auf Java schimmerten auch hier die Kraterseen in den unterschiedlichsten Farben.  Wir mussten gut aufpassen, dass wir uns nicht verlaufen, aber wie heißt es so schön runter kommt man immer.

Von Moni aus war der nächste Stopp Flores Froggies an der Küste bei Maumere. Dabei ging es für unsere Begriffe ziemlich gefährliche Straße entlang. Nicht sonderlich breit und links ging es steil über 100e Meter bergab. Zum Glück fuhren wir auf der bergzugewandten Seite, so dass es etwas entspannter war.
Herabfallende Felsen wären aber auch nicht so toll gewesen.
Flores Froggies dann eine klasse Anlage wieder. Von zwei Franzosen gemanagt, hatten wir einen klasse Bambusbungalow, Toilette wieder nach oben offen. Die Familie konnte auch gut kochen, einmal hat er am Strand direkt von einem Fischer einen Hai abgekauft, damit gab es am Abend lecker Haifischsteak.
Der Nachteil ist, die Fische fischen mit Dynamit, was wiederum die gerade im Wachstum begriffenen Korallen zerstört, die bei einem Vulkanausbruch zugeschüttet würden. Sehr viel totes Korallengestein ist dort zu finden.

Zwischendurch haben wir uns um unseren Flug nach Australien gekümmert. Seit langer Zeit damit mal wieder ein Flug. Von Maumere ging es über Timor nach Darwin Australien.
 

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