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Neuseeland Südinsel

Neuseeland 12.10.1994 - 10.12.1994 Südinsel

Christchurch, Timaru, Oamaru, Dunedin, Invercargill, Te Anau, Queenstown/Wanaka, Fox Glacier, Greymouth, Nelson

Wir hatten eine schöne Fährüberfahrt auf die Südinsel und sind im Hafen von Picton eingelaufen und anschließend gleich nach Christchurch weiter. Von der Landstraße immer wieder klasse Ausblicke auf den Pelorus  Sound.

Christchurch selbst very british mit imposanter Kathedrale und einem Museum in dem unter anderen Informationen über Antarktistouren gegeben werden, ist ja schließlich nicht weit weg von hier.

Von Christchurch ging es weiter nach Timaru mit gemütlichen Cafés und Restaurants. Viele Parks die zum Spazierengehen einladen. Ganz in der Nähe dann Oamaru mit vielen historischen Gebäuden aus Kalkstein der aus der Nähe stammt, wunderbar gepflegt alles. In der Nähe des Hafens befinden sich Kolonien von Zwergpinguinen und Gelbaugenpinguinen, die in Begleitung von Rangern besucht werden können.

Weiter ging es vorbei an den Moeraki Boulders viele große runde Stein, die irgendwie an die Devils Marbels in Australien erinnerten. Man könnte meinen sie wurden so von Wind und Welle in Form geschliffen, soll aber eher wie bei Entstehung einer Perle in der Muschel sein.

Als nächstes stand dann Dunedin auf dem Programm. Hier gibt es eine riesige Albatros Kolonie, imposant diese Tiere mit ihrer großen Flügelspannweite in Aktion zu sehen. Besichtigt haben wir dann noch Larnach Castle mit schöner Gartenanlage, Blick über den Otago Hafen und den pazifischen Ozean.

Nach diesem mehr kulturellen Part der Reise stand nun wieder mehr Natur an. Über Invergargil ging es nach  Te Anau, Ausgangspunkt für Fahrten in die Fjordlandschaft mit dem Milford Sound  oder auch Wanderungen auf dem Keplertrack, die jedoch limitiert sind. Da das Wetter hier nicht so berauschend war haben wir hier nur kurze Wanderungen am See lang gemacht und sind ein wenig durch Urwaldartige Landschaften mit vielen Farnen gewandert.

Wir hatten in Te Anau nun genug Feuchtigkeit also auf zu besserem Wetter nach Queenstown, dem Aktionszentrum Neuseelands schlechthin. Wer es denn braucht kann sich hier 60 m mit dem Bungeeseil von der Karawanbrücke stürzen oder auch mit Schnellbooten spektakuläre Loopings auf dem Fluss fahren. Wir ziehen die ruhige Variante des Reisens vor und genießen die Ausblicke über die Berge.

Die nächste Sehenswürdigkeit waren der Fox Gletscher und der Franz Josef Gletscher, beides Gletscher, die wie es eigentlich vom Begriff her richtig ist bis fast an das Meer reichen. Je nach Wasserstand kann man bis dicht heran. Wir sind jedoch nicht auf das Eis, zu weinig Erfahrung mit Gletscherspalten usw.Sehr schön aber die Wanderung um den Lake Matheson mit Ausblicke auf die neuseeländischen Alpen.

Auf unserem Weg zum Abel Tasman Park sind wir dann noch an den Pancake Rocks im Paparoa-Nationalpark  40 km nördlich von Greymouth vorbeigekommen, immer wieder beeindruckend was die Natur so schafft. Sehen tatsächlich aus wie übereinandergeschichtete Eierkuchen aus Kalk und Ton. Über angelegte Plattformen hat man auch gute Einblicke in die tosende See.

In Nelson haben wir uns dann auf einem schönen Campingplatz eingemietet und haben den Abel Tasmanpark etwas erkundet. Viele durchwandern ja diesen Park, haben wir nur soweit gemacht wie man an einem Tag hin und zurück kommt vom Startpunkt. Das reichte uns für einen Eindruck zumal wandern mit Gepäck nicht so unser Ding ist. Wir sind dann noch zu den Pupusprings, ein großer See mit glasklarem Wasser der aus unterirdischen Quellen gespeist wird, und immer wieder der Blick auf die umliegenden grünen Berge, einigermaßen Wetter vorausgesetzt.

So hatten wir denn auch die Südinsel erkundet und haben nach unserer Rückkehr die Nordinsel auf der rechten Seite erkundet.

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