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Western Australia

Australien/Western Australia

Western Australia mit der Hauptstadt Perth ist das größte Land Australien, etwa sechsmal so groß wie Deutschland. Hier leben nur 1,6 Millionen Menschen. Die landschaftliche Vielfalt ist beeindruckend. 12.500 km Küste mit über 800 vorgelagerten Inseln.

Im Südwesten liegen spektakuläre Wälder mit den riesigen Jarrah und Karri Bäumen, wunderschöne Küstenstriche, Surfstrände, Kalksteinfelsen und das Gebiet von Margeretriver-bekannt für seine hervorragenden Weine. Im Landesinneren befinden sich die Goldfelder und fruchtbares Farmland. Im Norden liegen unberührte Strände und Korallenriffe, ideal zum Tauchen und Schnorcheln. Weit im Nordwesten gelegen ist die zerklüftete Kimberley Region mit unzähligen Naturschönheiten.

Weiter findet ihr eine Vielfalt unberührter Naturlandschaften. Das "Valley of the giants“, die Delfine von Monkey Mia,Walhaie und Korallen am Ningalooreef, die Schluchtenwelt des Kaijini Nationalparks in der Pilbara, kilometerlange, feinsandige Strände bei Broome und die phantastischen Felsformationen der Bungle Bungles in der Kimberley Region.

Das ist nur eine Auswahl der spektakulärsten Sehenswürdigkeiten. Nehmt euch die Zeit die unendliche Weite des Westens kennenzulernen.

Am 19.7. sind wir dann von Katherine/NT nach Kunnunurra gefahren, unserer erster Aufenthalt in Western Australia. Leider nur wir, denn unsere Raeder konnten sie nicht mitnehmen weil der Laderaum voll war. Man versprach uns aber diese am nächsten Tag nachzubringen. So sind wir dann in Kunnunurra (...Treffpunkt des großen Wassers) mit der Taxe zum Kona Lakeside Resort und hatten einen Platz direkt am Wasser mit Blick auf den Elefantenfelsen, das kann dort kein Motel oder Hotel bieten.. Eines morgens schwamm dann auch direkt vor unserem Zelt ein Krokodil entlang, damit war baden im See gestorben, auch wenn Frischwasserkrokodile eigentlich ungefährlich sein sollen.

Leider kamen am nächsten Tag unsere Raeder auch nicht mit, so dass wir zwei Tage ohne diese Zeit zum Faulenzen hatten. (..just hanging around)Nachdem wir dann die Raeder hatten ging es wieder los mit Ausflügen. Kunnunurra ist bekannt für den Lake Argyle, das größte Frischwasserreservoir Australien mit 18-mal soviel Wasser wie im Hafen von Sydney. Das Wasser wird benutzt, um in dieser ansonsten in der Dryseason trockenen Gegend mächtig Landwirtschaft zu betreiben. Dank zweier Staudämme oben am See und unten am Ordriver werden die Wassermassen reguliert und die Felder bewässert. Wir haben dann eine Melonenfarm besichtigt (..und uns dort umsonst mit Melonen eingedeckt, die dort aussortiert werden, aber sehr schmackhaft sind). Im Shop der Farm haben wir ausgiebig Sternenfrucht, Papaya, Mangos, Honigmelonen und Wassermelonen probiert. Für 10,00 AUD könnt ihr eine Tour über die Felder machen und werdet durch die Fabriken geführt. Viele Traveller arbeiten dort für 12 AUD die Stunde, geht aber nur wenn man 18-30 Jahre alt ist, weil man ein Working Holiday Visa braucht. Also nichts für uns, wir sind zu alt.. Besucht haben wir auch eine Landwirtschaftsausstellung, die alte Furt über den Ord River Ivanhoe Crossing, die jetzt aber wegen ständiger Überflutung nicht benutzt werden kann. Am nächsten Tag ging es dann in den Hidden Valley Nationalpark, 2 km von der Stadt entfernt, der auch für die Mini Bungles Bungles bekannt ist, 350 Millionen Jahre alte Sandsteinformationen, durch Wind, Wasser in die jetzige Form geschliffen. In Uhrzeiten war das ganze hier von Meer bedeckt, wovon die Felsformationen zeugen, einige fossile Reste sind noch zu sehen. Allein in diesem Park könnt ihr einen ganzen Tag verbringen. Am nächsten Tag ging es zur Zebra Rock Gallery, wo Steine und Kunstwerke verkauft werden, deren Zeichnung gleich ebenmäßig wie bei einem Zebra ist, soll soweit einzigartig auf der Welt sein und Geologen rätseln noch wie das kommt. Anywhere wir haben uns zwei Steine zugelegt, sollen Glücksbringer sein.

Für die Erkundung der Umgebung haben wir uns einen vierradangetrieben Wagen genmietet, was für die Straßen dort wirklich erforderlich ist (Gravelroads= Schotterstrassen, mal große mal kleine Steine, dann plötzlich nur Sand oder Wasserlöcher über die Straße. Die Oberfläche manchmal wie ein Waschbrett, die Rillen dabei mal eng mal weit auseinander.).Wir sind erst zum Lake Argyle gefahren, haben die Wassermassen bestaunt, den Sonnenuntergang vom Scenic Lookout genossen, große Barramundis gesehen (..im Aquarium). Eine Python lief uns direkt über den Weg, der wurde es nach Sonnenuntergang auch zu kalt. Wir haben dann wie so oft eine Barbequeue Feuer entfacht und uns leckeren Fisch gebraten. Früh am Morgen ging es dann weiter, Frühstück haben wir am Upper Ord River gemacht, nur wir allein und die Natur mit der aufgehenden Sonne. Richtung Wyndham ging es dann auf die berüchtigte Gibbriverroad nach El Questro mit 12,50 AUD Eintritt gültig für sieben Tage.. Hier in dieser Wildnis haben wir dann auch die passende Unterkunft für euch ausfindig gemacht. Für nicht weniger als 825,00 AUD pro Person könnt ihr hier eine Nacht mit allen Gourmetmahlzeiten und Getränken verbringen. Wenn ihr dann keine Lust habt auf der Straße dorthin durchgeschüttelt zu werden, nehmt ihr halt ein Flugzeug für 1500,00 AUD pro Person. Aber bitte nicht soviel Gepäck, denn eine Cessna ist schließlich kein Jumbo oder Airbus. Da ihr nun mal dort seid, fliegt doch mit dem Hubschrauber zum Angeln. Für 500,00 AUD pro Person angelt ihr an Plätzen, wo wohl noch nie einer geangelt hat, Fang nicht garantiert. Natürlich macht ihr noch den einen oder anderen Ausflug, welche auch die gewöhnlichen Touristen machen. So seid ihr ruckzuck 6000, 00 AUD pro Tag los, thats pretty funny and well worth to do that. Ok wir sind dann auch zur Chamberlain George, auf dem Weg zur Explosiv George sind wir stecken geblieben, es ging nur noch zurück. Dann waren wir noch bei den Zebedee Hot Springs schwimmen, war gut warm das Wasser, ein Stück die El Questro George hinauf und zum Abschluss noch zur Emma George. Auch hierfür müsst ihr etwas fit sein, denn die Ausflüge sind teilweise nicht so ganz ohne. Ihr könntet hier gut eine Woche verbringen, die Kimberleys sind 3x so groß wie England.

Nach diesem Tagesausflug ging es dann mit einem Abstecher über The Grotto ( ..eine Schlucht mit einem Wasserfall und again einem Bade Pool 175 m tiefer) nach Wyndham. Wyndham selbst ist nicht besonders, ziemlich verlassen aber immerhin, es gibt eine kleine Krokodilfarm, einen Outlook von dem ihr 5 große Flüsse in den Golf zusammenlaufen seht, einen Park mit übergroßen Aborigines. Auf dem Campingplatz dort lief eine Jabiro umher, eine Art großer Storch, wo ihr sonst Geld für Touren ausgeben müsst um so was zu sehen. Von Wyndham ging es dann zurück nach Kunnunurra, aber nicht etwa den asphaltierten Highway, nein abenteuerlustig wir sind wieder über Gravelroads, Perry Creek Lagune und Farm. Unterwegs hat uns ein Jeep mit Aussies angehalten und gefragt ob wir wüssten, worauf wir uns bei diesem Weg einlassen. Wir bedankten uns und sagten ja, denn die wussten ja nicht welche Wege wir bereits in El Questro zurückgelegt hatten. Vorbei an Black Rock Pools, Middle Springs und Valentine Pools ging es dann doch wieder auf den Highway den Wagen wieder abgeben. Das hieß dann 500 km in diesem kleinen Gebiet und am gleichen Tag mit dem Greyhound Bus und mit unseren Rädern um 5 Uhr pm weiter nach Fitzroy Crossing.

Über Halls Creek, Turkey Creek und Ankunft um 01.30 Uhr nachts vor der Fitzroy Crossing Lodge. Stockduster auf dem Highway als der Bus dann weg war und auch kein Licht bei der Lodge ( Stromausfall). So mussten wir im Schein unserer Taschenlampe unsere Raeder und das Gepäck aufbereiten. Zum Glück waren es nur wenige 100 m bis zum Platz, direkt am Fitzroy River gelegen. Hier haben wir vier Tage verbracht. Einen Tag sind wir zur Giekie George, wo ebenfalls Bootsausflüge unternommen werden. Wir hatten unser Mittagessen dabei, weil wir gelesen hatten, dass die dort frei Gasgrills haben, so haben wir einen Barramundi gebraten, sind am Fluss entlang gelaufen und gestaunt mit welcher Kraft die Natur derartig schöne Landschaften gestaltet. Früher war das ganze Mal ein Korallenriff, teilweise findet man auch hier in Stein vorhandene Fischformationen. Deutlich auch zu sehen, bis wohin das Wasser in der Regenzeit steht. Für den Ausflug zur Windjana George und Tunnel Creek haben wir denn eine Tour für 85,00 AUD mit einem Aboriginal Führer gebucht. Damit ist die Tour preiswerter als die Miete ein Vier Rad Wagens, und es war in der Tat teilweise wieder ziemlich hart mit den Straßen. Leider hatte Burkhard am Vortag wohl ein zu großen Stück Fleisch verschlungen, welches in der Speiseröhre trotz Erbrechens weder vor noch zurück wollte. Alles was er zu sich nahm, selbst Wasser kam wieder raus. Vielleicht durch die ständigen Erschütterungen auf der Gravelroad, etwas Saft durch einen Strohhalm getrunken, war alles wieder gut, und wir konnten das Mittagessen und den Billie Tee genießen. Tunnel Creek ist ein 750 m langer Tunnel, der vom fließenden Wasser in den Felsen geschnitten wurde, aber nehmt euch Taschenlampen mit, trotz eines Deckeneinbruchs ist es dort drin dunkel und ihr müsst etwas durch Wasser waten mit vielen Felsen drin. In der Gegend hat sich auch mal ein Aborigines aufgehalten, der so um 1890 in Guerilliaart gegen die Polizei gekämpft hat, nachdem er erst für diese gearbeitet hatte.

Nachdem wir uns kalte Füße geholt hatten ging es weiter zur Windjana George durch den Lennard River in das ehemalige Riff geschnitten. Hier habt ihr die Möglichkeit so an die 100 Frischwasserkrokodile zu beobachten. Geht aber nicht zu dicht ran, die sollen beißen. Erst schlagen sie mit dem Schwanz gegen die Beine, so dass man hinfällt und dann....schnapp.. Schwimmen ist ebenfalls nicht empfehlenswert. Auch hier wieder fossile Elemente eingebettet in den Felswänden. Beobachten könnt ihr hier auch die Archerfische, die aus dem Wasser nach in den Bäumen hängenden Insekten spucken und so zu ihrer Mahlzeit kommen. Unser Aborigines Führer hat dann noch einige Fußspuren im Sand erläutert und die Verwendung von Bäumen und Pflanzen beschrieben.

So hat sich auch diese Tour gelohnt und weiter ging es nach Derby. Dies hieß wieder mitten in der Nacht aufstehen, denn unser Bus sollte ja um 01.30 Uhr kommen. Nur er kam nicht. Der Fahrer des Busses aus der Gegenrichtung sagte uns, dass der Bus wohl so an die drei Stunden Verspätung haben sollte wegen Problemen mit der Klimaanlage. So saßen wir dann vier Stunden am Great Northern Highway in der kalten Nacht in unsere Schlafsäcke gemummelt, das muss ein Bild abgegeben haben. In der Nacht fährt kaum ein Auto, weil die Versicherungen Schäden nicht abdecken. Außerdem ist es zu gefährlich, weil Rinder, Pferde und Kängurus über die Straßen laufen. Na ja der Bus kam dann und wir waren zum Frühstück in Derby. Ein km bis zum einzigen Campingplatz, der eine gute Umgebung für Camper bietet. Kostenlose Gasgrills, Vierflammenherd, Kühlschrank, Gefrierfach und ausreichend Stühle und Tische unter einer schattigen Pergola. So hielten wir es dort eine Woche aus, besichtigten einen riesigen Boabtree (..diese gibt es sonst nur in Afrika/Madagaskar und sollen sich hier über angeschwemmte Früchte verbreitet haben), der früher als Gefängnis benutzt wurde, erkundeten einen 3,5 km langen botanischen Lehrpfad, schauten nach den Sonnenuntergängen, die aber nicht so spektakulär waren. Obwohl das Wasser hier ziemlich muddy ist, haben wir hier so viele große Fische herausgeholt wie sonst nie. Sogar einen riesigen Krebs haben wir geangelt (...mit Haken und Köder ist das Zufall), den wir dann gekocht haben. Lohnenswert hier auch der Besuch des Hauptquartieres der School of the Air, wo die Schüler per Funk unterrichtet werden und der Besuch des alten Gefängnisses. Sehr romantisch auch ein Abendessen im Hafenrestaurant mit Blick auf die untergehende Sonne. Hier treffen wir auch viele Australier wieder, die wir 1000 km entfernt getroffen haben, und wieder gibt es ein freudiges Hallo. Viele kommen jetzt aus den kälteren Regionen Australiens ( Sydney, Melbourne, Adelaide, Perth ) Teilweise fahren sie 7000 km um an ihren Urlaubsort zu gelangen, da geht schon einige Zeit für den Hin- und Rückweg drauf. Das alles mit Wohnwagen und sonstigen Anhängern, die nicht über 8o km/h schaffen.

Nachdem wir das wilde Outback (die Kimberleys 3 x so groß wie England) durchstreift hatten, sind wir am 9.8. in Broome angekommen. Nach Darwin die erste Stadt am Meer und was für ein Meer. Türkisblau mit weißem Sandstrand, dazu als Kontrast die zerklüfteten roten Sandsteinformationen. Wir hatten einen Campingplatz direkt am Meer und den Stellplatz in der ersten Reihe (Roebuck Bay). Keinen neben uns und 10 Schritte bis zum Wasser. Leider die Küche weit weg und schweinisch schmutzig, weil direkt daneben junge Leute (Backpacker) mit ihren Zelten waren. Es scheint als ob die keine Erziehung hatten oder vieles vergessen haben. Alles wird eingesaut aber nichts sauber gemacht. Wir sehen immer zu, das wir möglichst weit von denen weg sind., weil die auch meist laut sind. Broome ist dann auch die Stadt, wo wir als Rentner ähnlich wie in Darwin ein halbes Jahr verbringen könnten. Man muss nur motorisiert sein, weil die Supermärkte zu weit weg sind.

Berühmt ist Broome wegen der Perlenzucht. Wir haben uns in Broome auch wieder ein Vierradantriebauto für zwei Tage gemietet um zur Willie Creek Perlenfarm zu fahren (..geht aber auch per Tour Bus), daneben haben wir noch das Vogelschutzrevier ( zu dieser Jahreszeit nicht zu empfehlen, kaum Vögel), und sind zum Gantheume Punkt gefahren, wo es bei sehr niedriger Ebbe Dinosaurierfußabdrücke zu besichtigen gibt, einen Pool, den ein ehemaliger Leuchtturmwärter für seine kranke Frau in den Felsen gehauen hat. Interessant in Broome auch Chinatown mit vielen Schmuckgalerien, insbesondere Perlen. Gabi konnte natürlich nicht wiederstehen und hat sich eingedeckt.

Daneben bunte Märkte am Samstag und Sonntag und nicht zu vergessen der berühmte 90 Meilen Strand, mehr als genug Platz für alle und schöne Sonnenuntergänge, aber nur wenn Wolken da sind.

Natürlich war auch wieder Angeln angesagt und ich habe direkt vor unserem Campingplatz den Fang meines Lebens gemacht, einen 60 cm Barramundi ca. 7 kg schwer, leider ohne viel Mühe. Habe einfach eine dicke Angelschur mit Draht am Ende und 1 kg Gewicht bei Ebbe mit ein paar lebenden Heringen am Haken ins Meer gelegt. Als die Flut dann reinkam muss dieser Monsterfisch angebissen haben, da war es bereits dunkel. Ich dachte da baden nachts noch welche, dabei war es der Fisch, der gekämpft hat (...Barramundis sind starke Kämpfer). Als die Flut dann zurückging habe ich ihn einfach aufgelesen. Um 23.00 Uhr nachts haben wir ihn dann geschuppt und filetiert. Die Schuppen waren so groß wie mein Daumennagel. Die Filets haben am folgenden Tag eine ausgezeichnete Mahlzeit gegeben.

Nach diesem Erfolgserlebnis ging es dann weiter nach Port Hedland, wo wir eigentlich auch eine Woche verbringen wollten, aber da gab es zu viele Sandfliegen und so kleine, dass die nicht zu sehen waren und sogar durch Wohnwagengitter gekommen sind. Dort gab es aber wieder eine tolle Freiluftküche, supersaubere Grills, 4 Plattenherd und Kühl-Gefrierfach. Wir haben die Küste erkundet, den Pretty Pool gesehen und Burkhard ist den Lookout am Touristenbüro hoch. In schwindelnder Höhe habt ihr einen schönen Überblick über den Hafen, Stadt und einige Industrieteile. Bekannt ist die Stadt durch die Minenindustrie. Die Züge die hier fahren bestehen aus mehreren Loks und bis zu 300 Waggons. Wenn man da am Bahnübergang steht vergeht einige Zeit bis der Zug vorbei ist. Wer weiter Interesse hat, kann für AUD 10 eine Besichtigungstour buchen.

Nach 4 Tagen ging es dann weiter nach Karratha, wo wir 9 Tage verbracht haben. Dort haben wir uns erneut ein Auto gemietet, um die Umgebung zu erkunden. Es ging nach Dampier, wieder mit Verschiffungshafen für die Minenindustrie. Interessant der Ausflug nach Point Samson und Cossack. Insbesondere Cossack beeindruckt durch liebevoll restaurierte Häuser, deren Entstehung bis 1890 zurückgeht (Handelshaus, Gerichtshaus, Gefängnis).In der Nähe haben wir so ein Minenfahrzeug besichtigt, ein wirkliches Monstrum. Auf dem Campingplatz in Karratha waren wir fast allein, natürlich noch viele Hütten und Wohnwagen. Einen Abend gab es ein Freikonzert mit selbst geschriebenen Liedern von jemandem, der seine Reiseerlebnisse so wiedergibt, auch eine Möglichkeit. Er lebt von den freiwilligen Spenden (gold coin donation). Mit Karaoke Kevin haben wir viel geschwatzt, wie so viele kam er von Perth, um hier oben Arbeit zu finden. Beim Chinesen Jasmin hat er gesungen für ein Essen und AUD 50 (...hoffentlich liest das keiner vom Finanzamt). Übrigens haben ihr bei diesem Chinesen ein Smörgåsbord genossen, essen soviel man mag. Ansonsten in Karratha auch wieder viel Minenindustrie, Salzherstellung, ein neues riesiges Gasprojekt und ein super Einkaufscenter. Das Umland haben wir dann noch etwas erwandert einschließlich eines Aboriginenspfades mit Sichtung von wenigen Kängurus. Am Zelt hatten wir zweimal große Spinnen und als wir abgebaut haben krabbelte uns noch ein kleiner Skorpion entgegen.

Am 31.8. sind wir dann weiter nach Exmouth mit dem Bus den Highway entlang bis zum Giralia Turnoff, wo wir in der Nacht um 01.30 Uhr von einem Shuttle Bus abgeholt wurden. Nach zwei weiteren Stunden waren wir dann am Ziel. Auf dem Exmouth Tourist Village haben wir dann Bettsy und Dan kennengelernt, die vor 30 Jahren von England hierher gekommen sind. Und wie so viele wollen sie auch nicht mehr zurück. Die Umgebung hier ist für Taucher und Schnorchler das Non Plus Ultra. Bettsy und Dan haben uns 120 km in den Ningaloo Reef Nationalpark mitgenommen, einfach atemberaubend. Türkisblaues Wasser, weißer richtiger Sandstrand und das Korallenriff 20-30 m vom Strand entfernt. Wir also nichts wie rein und geschnorchelt. Eine Vielzahl von Korallen und lebendige Tierwelt, zig Fischsorten, Schildkröten, manchmal auch Haie, Rochen eine enorme Farbenpracht. Wir haben uns gut eingecremt mit Schutzfaktor 30 und sind mit T-Shirt geschnorchelt (....für die Sparkässler Werbung geschoben, da das Shirt den Aufdruck S-Connect Profi hat), sonst wären wir verbrannt.

Am 1.9. haben die hier extra für mich ein Fest veranstaltet mit mehreren Musikgruppen, Tanzvorführungen und eines der schönsten Feuerwerke, die wir je gesehen haben. Dienstag gibt es im Cape Tourist Village ein Freibus zum Bundegi Beach, auch wieder kristallklares Wasser aber wenige Fische, obwohl das 260 km lange Korallenriff hier anfängt.

Am Donnerstag den 6.9. haben wir für drei Tage ein Auto gemietet, um zwei Tage im Nationalpark zu bleiben. So sind wir dann rein in den Nationalpark (...hier nochmal ein Tipp, besorgt auch ein Jahresticket von CALM für die vielen Nationalparks in Western Australia, ist billiger als jedes Mal 9 AUD zu zahlen). Wir haben uns nach unserem Nachtquartier umgesehen, alle Plätze sehr klein, nur 1-12 Camper pro Lokation und sehr basic, nur Naturtoiletten, kein Wasser, kein Strom dafür Natur pur. Wir haben uns für den Platz Osprey Bay entschieden weil der direkt am Meer liegt, ohne dass Dünen den Blick versperren. Davor sind wir noch zum Yardie Creek, wieder so ein Einschnitt in das Gebirge. Hier gibt es Rockwallabies zu besichtigen, steckt euch aber ein Fernglas ein, die sind klein und sehen aus wie die umgebenden Felsen. Ihr könnt langlaufen am Fluss oder auch eine Bootstour unternehmen, die mittags um ca. 12.oo Uhr losgeht.

Auf dem Rückweg haben wir dann noch andere Buchten besichtigt sowie das Besucherzentrum. Nach zwei Tagen im Nationalpark haben wir noch eine Woche auf dem Lighthouse Caravanpark verbracht, weil die Umgebung so schön ist. Beim Angeln konnten wir noch einen ca. 3 m Hai für 20 Minuten beobachten, der sich offensichtlich in einer Angelschur verfangen hatte. Er hat sich dann freigemacht und weg war er. Wale könnt ihr hier ebenfalls sehen, direkt in Strandnähe, besser wieder mit Fernglas. Bei den Wellen dort auch viele Surfer, die sich mehr oder weniger lange in der Welle gehalten haben. Ein Schiffswrack haben wir noch besichtigt und auf unseren Fahrradtouren viele Emus gesehen, die wir vorher mit dem Auto gar nicht wahrgenommen hatten. Besucht auch mal den Leuchtturm bei Sonnenuntergang, tolle Aussicht.

Nach der Woche dort sind wir dann weiter nach Coral Bay, ein weiteres bekanntes Schnorchel Revier an diesem Riff. Eigentlich wollten wir da gar nicht hin, doch Greyhound hat uns angeboten unseren weiteren Weg nach Canarvon die Küste langzufahren, obwohl die Strecke nicht im Westernexplorer Pass enthalten ist. Hat uns angenehm überrascht. Auf dem Weg zum Bus, so 20 km mit all unserem Gepäck musste Burkhard mal für kleine Jungs. Der Ausflug hinter einen Busch blieb nicht ohne Folgen, plötzlich kam ein Security Man und fragte was ich da gemacht hätte. Das war zu der Zeit, als dieser schreckliche Anschlag auf die World Trade Center verübt wurde, und dort in der Nähe sind Anlagen von Amerikanern. Ich dachte schon ich werde jetzt abgeführt und ausgewiesen, aber der Wachmann hatte Verständnis für meinen Toiletbreak und hat sich nur meine Passnummer notiert und um Verständnis gebeten.

Den Bus nach Coral Bay haben wir noch pünktlich bekommen, diesmal nur ca. 180 km dahin, Coral Bay am gleichen Riff gelegen wie beispielsweise Torquois Bay, aber unseres Erachten nicht so schön. Die Korallen liegen zwar auch dicht am Strand aber dort wo geschnorchelt werden kann müssen auch die Boote durch. Dies führt dann wohl auch dazu, dass einige Korallen zerstört werden und Fische nicht in dieser Vielzahl vorhanden sind. Natürlich könnt ihr auch hier wie in Exmouth eine Tour mit einem Glasbodenboot machen oder ein Kanu mit Glasfenster mieten, da werdet ihr nicht nass. Für uns gilt aber auch hier, so dicht wie möglich ran, also schnorcheln und nass werden oder einen Wetanzug mieten am besten bei dem Kiosk am Strand. Der Ort selbst hat nur ein paar Häuser mit einem Supermarkt, der unverhältnismäßig teuer ist. Wenn ihr also mit einem Wohnmobil unterwegs seid, deckt auch vorher ein, wenn ihr einige Tage bleiben wollt. Wir sind dann 3 Tage geblieben, man kann hier auch wunderschön am Strand langlaufen oder mit einen Suzuki Quad wie Lara Croft (..das ist die von Tombraider) durch die Gegend düsen. Wenn ihr dann unbedingt einen Angelausflug per Boot machen wollt, dann tut das in Coral Bay. Soviel Fische wie bei dem dortigen Anbieter gefangen werden haben wir bisher nur auf wirklich großen Fischmärkten gesehen. Könnt ihr gut beobachten, wenn das Boot so um 16.00 Uhr landet und die Fische geschuppt und filetiert werden.

Nachdem wir so in den letzten Wochen genug Wasser geschluckt hatten sind wir weiter nach Carnavon einer Stadt am Gascoyne River, der zu unserer Zeit aber kein Wasser führte. Wir haben zwischen Bananenplantagen übernachtet, hier gab es Obst und Gemüse wieder ziemlich günstig, sind zur One Mile Jetty geradelt, die allerdings Eintritt kostet ( 2,50 AUD) wenn ihr die 1,6, km bis zum Ende laufen wollt. Für AUD 2,00 mehr könnt ihr die Strecke auch mit einer Bimmelbahn. Wenn ihr Glück habt seht ihr hier Delphine und Wasserschildkröten. Gaby war hier zum Friseur, die gibt es hier zuhauf. Schön auch der Radweg zur Jetty an den alten Bahngleisen entlang mit einigen Wildblumen, die gerade anfingen zu blühen. Wegen der Trockenheit in diesem Jahr war die Wildblumenblüte bisher nicht so toll, auch hier gilt wieder zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein und man kommt in den Genuss von weiteren australischen Schönheiten wenn die in voller Blüte sind.

Nach dieser weiteren Woche ging es weiter zu einem weiteren Highlight, zur Shark Bay nach Denham bzw. Monkey Mia. Auch dieser Abstecher vom Highway war in unserem Western Explorer Pass enthalten, aber wieder mit dem Bus bis zum Overlander Roadhouse wo wir von einem Shuttle Bus für den restlichen Weg abgeholt wurden. Hat wieder hervorragend geklappt. Wir sind zum Denham Seaside Caravonpark, der Terrassenförmig am Meer angelegt ist, versucht einen Platz ganz oben zu ergattern, da habt ihr einen traumhaften Blick über das Meer. Direkt am Campingplatz auch ein Food Land Supermarkt, also wir mussten nicht hungern. Essen waren im besten Hotel am Ort, ihr werdet es nicht glauben, aber für AUD 10 gibt es dort mittags ein Buffet, also wieder all you can eat mit Prawns, Krabbenfleisch und vieles mehr. Ein super Angebot, don´t miss it. Für Burkhard den unermüdlichen Angler wieder ein guter Standort, aber nur wenn ihr nach Sonnenuntergang geht. Davor gibt es nämlich diese bloddy blowfische, die nur das Futter vom Haken knabbern und mit ihren scharfen Zähnen selbst die Angelschnur zerbeißen. Wenn es dann dunkel wird habt ihr jedoch gute Chancen auf Heringe Flundern und Mullaway. Äußerst spaßig ist auch die Jagd nach Tintenfischen, wofür ihr allerdings eine spezielle Lure ( Köder ) braucht. Am besten ihr zieht dafür euren besten weißen Anzug an, denn wenn die Tintenfische auf den Steg gezogen werden verspritzen die ordentlich Tinte. Gibt dann ein völlig neues Muster. (...Zeit für ein neues Outfit). Burkhard hat dann tatsächlich bis Mitternacht geangelt, das Essen für den nächsten Tag war gesichert.

Wer eine Vierradantrieb Auto hat sollte in den Francois Peron National Park rein, Natur pur und menschenleer. Wir sind etwas mit dem Fahrrad langgedüst was allerdings wegen des vorhandenen Sandes etwas beschwerlich war, also immer daran denken, wenn ihr so was lang wollt reduziert den Luftdruck auf den Reifen erheblich, macht die Sache einfacher, wer will schon steckenbleiben. Weiter ging es dann mit dem Shuttle Bus nach Monkey Mia, a pleasant spot 26 km north east of denham. Hier gibt es nicht wie der Namen vermuten lässt Affen, sondern viele Delphine, die hier in alter Tradition seit 1960 an den Strand kommen. Dies heute allerdings unter strenger Aufsicht von Rangern, die das alles wissenschaftlich untersuchen. Zieht euch hierzu die Videos und Diashows in dem neuen Besucherzentrum rein. Ach übrigens, das ganze kostet natürlich auch wieder Eintritt. Dafür wird aber auch viel getan. Zum Glück bekommen die Delphine nur wenig Fische von den Rangern und ausgewählten Touristen zugeschoben, so müssen die noch selbst jagen und können ihren Kindern erklären wir das geht. Unternehmt auch einen Ausflug mit den Katamaranen von dort, dann könnt ihr noch Dugongs sehen, so eine Art Seekühe und noch mehr Delphine. Ihr könnt aber auch einfach schwimmen gehen, vielleicht stoßen dann Delphine und Seekühe zu euch, aber bitte nicht berühren, das sind wilde Tiere und unberechenbar, insbesondere wenn Nachwuchs dabei ist. Wenn ihr dann von diesem touristischen Zentrum ein bis zwei Kilometer am Strand langgeht seid ihr wieder mit euch und der Natur allein. Sucht euch einen schönen Tag aus, bei schlechtem Wetter, Regen und rauer See kommen die Delphine nämlich nicht. An unserem dritten Tag dort fing es dann auch mächtig an zu regnen, unseren ersten Regen seit Monaten, die Natur hat sich gefreut, die Wildblumen schossen heraus.

Nach diesem schönen Erlebnis ging es weiter nach Kalbarri, wieder per Bus und Shuttle. Übrigens wird es hier wegen der Nähe zu Perth schon wesentlich touristischer, insgesamt viel voller, viele Touristen die mehr auf einen guten Anblick ihres Autos achten. Auch hier hat es einen Tag derart heftig geregnet, dass unser Zelt geflutet wurde, zum Glück gibt es ja auf jeden Campingplatz Waschmaschine und Trockner. Wir haben uns dann wieder einen Wagen mit Vierradantrieb gemietet, um die nähere Umgebung zu erkunden. Wieder Nationalpark mit Eintritt aber schön gelegen am Murchison River The Loop eine Flussschleife mit rauen Steinformationen und the Z-Band, wie der Name schon sagt ein Flusseinschnitt, der wie mehrere Z verläuft. Danach noch zum Adlerkopf und Ross Graham und ihr seid in der Sammlung von Fluss, Berg und Meeresformationen wieder weiter. Hier kann man auch wieder gut wandern, aber obacht, wenn es Sommer wird gibt es hier wohl enorm viele Fliegen, soll eine Plage sein, so dass es besser ist zu mindestens für den Kopf eine Mütze mit Moskitonetz zu tragen. Ganz verwegene Touristen reißen sich von den Büschen einfach Zweige ab und schlagen damit wie eine Kuh mit dem Schwanz um sich. So viel zum Naturverständnis einiger Touristen, aber sie haben ja dafür Eintritt bezahlt. Die andere Seite nach Norden geht es dann am Meer lang, raue See mit Felsformationen wie eine natürliche Brücke oder Pilze, gut anzusehen aber auch nur bei schönem Wetter.

Nach diesem teilweise etwas feuchtem wöchentlichen Aufenthalt waren wir gespannt wie das Wetter in Geralton werden würde. In unserem lonely planet war die Rede von fine climate und in der Tat wir hatten eine Woche schönes Wetter. Die Stadt selbst ziemlich groß mit nun zweispurigen Straßen in die City rein, aber wenigstens keine Hochhäuser. Bekannt ist die Stadt wegen der Lobster Fischerei, wir waren allerdings außerhalb der Saison da, so dass wir nur die Boote an Land betrachten konnten. Das konnte uns aber nicht davon abhalten ins Raphael Restaurant einzukehren, wo es einmal die Woche freitags ein Seafood Buffet gibt. Krabben, Austern, Forelle, Salate, Huhn, Fleisch, und die Nachspeisen einfach köstlich, Sacher macht es nicht besser. Das ganze für moderate AUD 25 in angenehmer Atmosphäre. Versucht auch mal die Fish und Chips am Hafen für AUD 6,00, aber holt nur eine Portion, sonst schafft ihr das nicht. Wenn ihr euch dann satt gegessen habt besucht die Galerie und das Museum an der neu geschaffenen Uferpromenade. Hier gibt es Information zu den vielen Schiffswracks an dieser Küste und einem recht brutalen Video dazu. Wir haben dann noch einige Strände erkundet und die große Kathedrale besichtigt. So haben wir uns für den Weg in die größte Stadt Westaustralien Perth erholt, die ja auch unser Endziel in Australien sein sollte.

Von Geralton haben wir einen Abstecher zwei Tage nach Cervantes gemacht, wo im Nambung National Park eine flache Sandwüste mit bizarren Sandsteinsäulen zu besichtigen ist. Einige sind wenige cm hoch, andere bis zu 5 m. Entstanden ist das ganze aus ehemals riesigen Sanddünen wo sich einige Teile durch Pflanzen und Wasser und hartem Muschelkalk im Laufe von Jahrtausenden herausgebildet haben. Besucht den Bereich besser am Morgen, so vermeidet ihr die Massen, die mittags von Perth mit den vielen Bussen ankommen. Empfehlen können wir Happy Day Tours. In der Nähe dann noch ein See mit Stromatoliten, ähnlich wie bei Exmouth.

Anschließend haben wir unsere letzte Strecke mit dem Greyhound Bus von Cervantes nach Perth/Midland zurückgelegt, und wir müssen sagen, die bieten einen tollen Service. Bis auf einmal always good in time, sicheres Fahren, teilweise mit Videounterhaltung, Erläuterungen durch lustige Fahrer. Insgesamt sind wir wohl so 8000 km mit dem Bus gefahren, 3500 mit gemieteten Autos und 2000 km mit den Rädern und unzählige km zu Fuß und geschwommen.

Für uns, die wir nun mehrere Monate in absoluter Ruhe verbracht hatten war der Trubel in Perth natürlich schrecklich. Wir haben einen Campingplatz ausgesucht, der inmitten von Weinbergen in der Nähe des Swan Rivers lag, also vergleichsweise ruhig und trotzdem zentral 14 km von der City entfernt. Wir sind dann auch mit Rad in die City, die sich vibrierend, kosmopolitisch und modern zeigte (...so steht es im Traveller). Für Fahrradfahrer ist Perth ideal, schön am Swan River lang mit Ausblicken auf die Skyline und an Weinbergen vorbei. Genial ist das innerhalb der City zwei Cat Busse verkehren, die nichts kosten. Damit könnt ihr die wichtigsten Sehenswürdigkeiten abklappern. Wir haben in drei Tagen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten erkundet und waren shoppen, wo Burkhard jetzt zum Schluss der Reise noch einen australischen Hut erwerben musste und sich nun wie Crocodil Dundee fühl,.ha ,ha. Unbedingt besuchen solltet ihr den Kings Park, der oberhalb der Stadt liegt mit einem schönen Ausblick auf die Stadt der Lichter am Swan River und Umgebung . Hier könnt ihr auch Wildblumen besichtigen und sogar Boabtrees, die 3000 km weiter nur vorkommen. Wir haben uns unterwegs Samen besorgt, mal sehen ob daraus was wird.

Nachdem wir uns um unsere Rückflüge über Singapore gekümmert haben, haben wir noch für drei Wochen einen Toyota Coralla gemietet. Die Preise für Leihwagen in Perth enorm günstig. AUD 22,00 pro Tag haben wir für einen neuen Toyoto mit Klimaanlage und 200,00 Selbstbeteilung bezahlt. Damit haben wir dann noch die weitere Umgebung erkundet. Laut Karte dachten wir so um die 1500 km zu fahren, und damit auch mit unseren 100 Freikilometer pro Tag auszukommen, geworden sind es aber dann 2700 km, die 600 Mehrkilometer wurden uns am Ende mit moderaten 15 c pro km belastet.

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