Oberhavel
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Die Oberhavel entspringt einem Wiesengelände in Mecklenburg Vorpommern bei Ankershagen und endet nachdem diverse Seen durchflossen wurden über Brandenburg  bei der Schleuse Spandau. Die beschriebenen Ausflüge beschränken sich allerdings auf den Berliner Teil. Weitere Ausflüge könnt ihr bei den Berichten zum Umland bzw. Urlaubsfahrten sehen.

Die gesamte Havel hat eine Flusslänge von ca. 325 Km und mündet letzendlich bei Havelberg in die Elbe.

Ausflug zum Niederneuendorfer See 28 km

Am 4.5.2003 starteten wir zu unserer Tour zum Niederneuendorfer See, hin und zurück 28 km bei schönem Wetter, so läßt es sich aushalten. Also wieder den Kajakwagen aufgeschnallt, denn es ging ja wieder über die Schleuse Spandau und unsere Boote sind zu Übungszwecken ja noch zumindestens teilbeladen. So bereiten wir uns auf unsere fünfwöchige Tour im Sommer zur Mecklenburgischen Seenplatte vor.

Da es Sonntag war und dieses super Wetter, war es auf dem Wasser auch entsprechend voll, aber mit genug Raum für jeden. Die Fahrt zur Schleuse daher auch ziemlich kabbelig, aber wir sind vorbei am Rathaus Spandau gut durchgekommen.

Bei der Schleuse Spandau die Boote kurz zur anderen Seite getragen und weiter ging es. Wieder vorbei an Eiswerder , links die Wasserstadt mit schönem Restaurant und Gaby im Vordergrund, durch die Wasserstadtbrücke (auf einer kleinen Insel vor der Wasserstadtbrücke könnt ihr auch einkehren) hindurch und schon waren wir am Abzweig nach Tegel, rechterhand geht der Hohenzollernkanal rein, also obacht wenn ihr nach Tegel wollt (siehe auch unseren Ausflugsbericht) nehmt nicht den Kanal wo ihr in Reichweite die Brücke seht.

Vorbei an einer Segelschule passierten wir die Fähre über den Alemannkanal, liessen die Bürgerablage links liegen und machten unsere erste Rast nach ca. 11 km bei den Wanderpaddlern Havel (WPH). Auch hier könnt ihr hervorragend sitzen und den Ausblick geniessen. Da es jedoch für die Mittagspause noch zu früh war, verweilten wir nur kurz und paddelten weiter zu unserem Ziel den Heiligenseer Kanuclub (HKC) am Niederneuendorfer See. (14 km). Mittlerweile hatte hier am Niederneuendorfer See wie so oft der Wind aufgefrischt und es hieß Vorsicht vor den Seglern, die da Vorfahrt haben. Beliebt offensichtlich auch dieser See bei den Fahrgastschiffen z.B die Havelqueen und noch ein Schaufelraddampfer, wir durften des öfteren deren mittelprächtige Heckwellen kreuzen, welch eine Freude. Beachtet auch einen letzten Rest aus der DDR Zeit, an der Durchfahrt zu Niederneuendorfer See steht noch ein alter Wachturm.

Links ist dann auch die Haveleinfahrt für weiterführende Fahrten, hier müssen wir denn auch lang auf unserer Tour zur Mecklenburgischen Seenplatte. Zur Mittagszeit ankerten dann hier auch etliche Motorboote und wir legten beim HKC an. Wir holten uns hier Getränke und erfreuten uns an unserem Lunch mit einem wieder super Ausblick auf den See. Ach wie schön ist doch das Leben.

Burkhard hat dann noch probiert Gaby's Boot abzusschleppen, was auch ohne Inhalt nicht sonderlich schwierig ist, das Boot ist wie eine Nussschale auf dem Wasser. Schwieriger wurde es denn schon mit Gaby im Boot, da hatte er schon ganz gut zu ackern. Mussten wir alles mal probieren, man weiss ja nie, ob man das mal gebrauchen kann.

Auf der Rückfahrt an einem Naturschutzgebiet entlang, gab es noch ein Blesshuhn, dass Nistmaterial anschleppte, einige Graureiher und Gänse.

An der Bürgerablage (hier gibt es eine öffentliche Strandtoilette) legten wir nochmals eine Rast ein, um uns für die letzten 9 km zu stärken und die Blase drückte auch schon wieder.

An der Schleuse Spandau haben wir dann noch die Schleusung eines Fahrgatsschiffes beobachtet, die Fahrgäste fanden, das was wir da so zu tun hatten aber sicherlich ebenso interessant, aber die gleiche Strecke, die sie mit dem Dampfer zurücklegen mit dem Kajak zu schaffen, kann sich wohl keiner so recht vorstellen.

So war das wieder ein schöner Ausflug, solltet ihr Fragen haben schreibt uns eine Mail.