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Am Freitag dem 4.5.2007 trudelten die Vereinsmitglieder nach und nach ein, Thomas und Wolfgang für eine erste Erkundungstour bereits am frühen Vormittag. Karl-Heinz hat den Hänger mit den Booten wieder hervorragend durch die Lande gefahren.

Vier Personen hatten den großen Zeltplatz mit eigenen Duschen und Toiletten der Jugendherberge in Lübben für sich allein. 19 weitere belegten Zimmer in dem Jugendherbergshaus. 5 weitere Vereinsmitglieder übernachteten ausserhalb in Hotels.

Zum gemeinsamen Abendbrot trafen wir uns im großen Saal der Jugendherberge. Von nun an sind wir die Gruppe Rossmann 1-23.Nach dem Abendessen ging es noch in einen Biergarten in Lübben zu einem gemeinsamen Beisammensein mit den Hotelübernachtern. Burkhard kam nach dem Abendessen mit der Regionalbahn angereist.

Die Jugendherberge absolut ruhig direkt an der Hauptspree gelegen etwas ausserhalb von Lübben, nur das Klappern der Störche und das Quaken der Frösche war zu hören. Die Woche davor waren allerdings 100 Kinder da, Glück gehabt, da wäre es mit der Ruhe vorbei gewesen. Von den Mücken blieben wir auch weitestgehend verschont, war wohl noch zu kühl um aktiv zu sein. Ansonsten aber klasse Wetter das Wochenende, nur Sonnenschein bei über 20 Grad, so lässt es sich aushalten.

Samstag startete dann unsere erste Paddeltour nach Lübbenau zu den Lübbenauer Kanuten 1960 e.V. bei denen wir nett aufgenommen wurden. Einige Vereinsmitglieder radelten den Gurkenweg und andere entlang und trafen sich mit uns am Zielort.Nun stand ein Picknick an, die notwendige Stärkung für den Rückweg. Wo immer möglich sind wir Nebenfließe auf dieser Tour gepaddelt, begleitet vom Gesang der Schilfrohrsänger. Zu dieser Jahreszeit die Spree und Nebenarme noch idyllisch ruhig, wenn erstmal alles was da so an Booten liegt "in See sticht" wird es voll, Karambolagen nicht ausgeschlossen. Die Spreewaldkähne waren überwiegend auch noch abgedeckt, die Saison hat noch nicht so richtig begonnen. Einige Schleusen haben wir selbst bedient, bei anderen warteten Schüler/Angler, die uns für ein kleines Trinkgeld schleusten.

Am Abend dann die große Grillsause in der Jugendherberge, leider durften die "Aushäusigen" trotz Ansage nicht daran teilnehmen. Der Herbergsvater grillte selbst, Fleisch, Rostbratwurst, verschiedenen Salate, verschiedene Spreewaldgurken etc., sehr lecker alles und reichhaltig. Danach wieder der Verdauungsspaziergang nach Lübben zum Treffen mit den "Aushäusigen".

Am Sonntag dann zunächst das ebenfalls reichhaltige Frühstücksbuffet genossen, die Zimmer geräumt, die Zelte abgebrochen und auf zu unserer zweiten Tour nach Petkamsberg zum dortigen Gasthaus. Für Wanderpaddler befindet sich dort ein richtiger Rastplatz, die Spreewaldkähne legen dort auch an. Für uns ging es zunächst nach Lübben, durch eine kleine Minischleuse, durch den Schutzgraben, über den Umflutkanal in die Hauptspree mit der großen Hartmannsdorfschleuse. Die Spree hier natürlich breiter, dafür aber auch luftiger und wir konnten ab und an ein Wettrennen veranstalten. So hatten einige ein Ausdauertrainig andere, andere ein Intervalltraining. Zwischendurch bildeten wir ab und an ein Paket und nahmen den einen oder anderen Schluck. Auf dem Radweg nebenan und an der Schleuse plauderten wir mit unseren Radlern, die dann in Petkampsberg zu uns stießen. Dort wieder ein Picknick für die einen, andere lunchten in der Gaststätte bevor es wieder zurückging.

Nachdem wir Lübben auf der Rücktour auf der rechten Seite umpaddelten, verluden wir anschließend die Boote auf den Hänger und zurück ging es wieder nach Berlin. Eine schöne Vereinsfahrt in den Spreewald war zu Ende.