Dresden_Berlin 450 km
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Wir waren mal wieder paddeln, knapp drei Wochen von Dresden nach Berlin und 450 km. Vielen Dank an Wolfgang, dass er uns dothin kutschiert hat :)

Einen kurzen Bericht werden wir demnächst noch verfassen, Bilder gibt es bereits in der Bildergalerie unter Kajak und Urlaub mit dem Kajak. Insgesamt eine gute Mischung aus Natur und Kultur. Die Elbe lässt sich flott paddeln, 10-12 km sind mit vollgepackten Booten möglich, am Dommfelsen in Magdeburg ging es denn auch mit über 17 km/h ab, eine ungewohnte Geschwindigkeit für den gemütlichen Wanderpaddeler. Insgesamt schönes Wetter, mit einigen Regengüssen in den Nachmittags- und Nachtstunden, aber da waren wir schon im sicheren Zelt trocken untergebracht. Von den Vereinen am Rande der Strecken wurden wir immer freundlich aufgenommen.

Am Montag dem 21.07.2014 starteten wir vom Kajak-Club Albatros mit dem PKW unseres Freundes , seinen zwei Hunden und unseren Kajaks oben auf dem Autodach nach Dresden zum Kanuverein- Laubegast. Dort angekommen wurden wir freundlich von Kamerad Wende empfangen und konnten auf einer Wiese direkt am Laubegaster Ufer der Elbe unterhalb des Kanuvereins unser Zelt aufbauen. Bei herrlichem Sommerwetter haben wir unserem Freund zum Essen eingeladen. Nach dem Kaffee verabschiedeten wir uns voneinander.   Nun erkundeten wir die Umgebung. Wer einkaufen wollte konnte 10 Minuten vom Verein weg einkaufen oder essen gehen oder mit der Straßenbahn nach Dresden Innenstadt fahren. Als wir zurück zu unserem Zelt kamen wurden wir von einer fröhlichen Gruppe aus dem Rheingebiet empfangen die auch ihre Zelte auf dieser Wiese aufbauten. Sie sind im Elbsteinsandgebirge gestartet und hatten ein heftiges Gewitter erlebt. Nö hier in Dresden war nichts. Von nun an gab es immer wieder ein Treffen mit der Gruppe entlang der Elbe.

Am nächsten Tag starteten wir mit unseren vollgeladenen Kajaks und da es ein strömender Fluss ist, sollte es entgegen der Strömung sein. Es gibt sonst einen Zusammenprall mit dem Kanu Steg. Mit der Strömung dann paddelten wir flott durch die Innenstadt von Dresden und nach 36 km landeten wir beim SC- Kanu Meißen an. Uff , eine steinige lange Auffahrt vom Wasser bis steil zur Toreinfahrt des Vereins. Herrlicher Blick auf den Dom und die Albrechtsburg. Vorteil es sind nur 5 Minuten bis zum Bäcker und 15 bis 20 Minuten zu Fuß (Netto und Edeka), zur Fußgängerzone und zum Dom. Nachteil die Bahnbrücke vor dem Verein. Nachts war es ruhig. Der Verein hat genug Wiesenfläche zum Zelten und eine Küchenzeile mit Kühlschrank. Wieder trafen unsere Rheinländer am Nachmittag ein. Es war genug Platz für alle. Am nächsten Tag erkundeten wir Meißen und seine Sehenswürdigkeiten. Es ist nicht ratsam mit dem Boot am Fuße der Burg anlanden zu wollen es gibt keine Ausstiegsmöglichkeit .

Es lohnt sich der Weg zum Dom und zur Albrechtsburg. Ein herrlicher Blick über die Dächer und die sich windende Elbe. Eine Besichtigung des Doms mit seinem Innenhof war sehenswert. Ein Muss war die berühmte Meißener Porzellan Manufaktur. Die Herstellung von Porzellan, wie in alter Tradition, von Hand gefertigt. Die Mischung der Farben bis heute ein bestgehütetes Geheimnis. Von einem Handwerksraum in den nächsten wird man geführt und kann eine Erklärung vom Band zum Arbeitsschritt des Künstlers lauschen und dabei seine Arbeit beobachten. Anschließen kann man sich die teuersten Figuren und Porzellan Geschirr ansehen und –nein bloß nicht kaputt machen- sondern kaufen. Im Kajak Porzellan mitnehmen muss jeder selbst entscheiden. Es gibt eine große Auswahl an Gaststätten und Cafes und Eisdielen, für jeden Geschmack was dabei.

Am nächsten Tag paddelten wir weiter und nochmals Bilder vom Kajak aus vom Dom und Burg und dann hinter der Stadt- Stille. Viele Schafherden, weniger Kühe und Pferde links und rechts vom Elbeufer.

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