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Griechenland, Kefalonia, Myrtos Beach

Nachdem wir uns überlegt hatten einen Traum wahrzumachen und längerfristig auszusteigen, wollten wir zu mindestens mal testen ob uns Südostasien zusagt, denn hier sollte ein großer Teil unserer Reise stattfinden.

Wir sind also für 14 Tage, eigentlich viel zu kurz für einen derart langen Flug, nach Bangkok aufgebrochen. Mit dem Zug ging es dann zu einem Spottpreis im Vergleich zur Taxifahrt in die City. In der Nähe der Sukomvhit Road haben wir dann ein schönes Hotel gefunden, viele Hotels in der Nähe und  noch mehr  Schneider. Burkhard hat sich dann da auch einige Anzüge und Hemden schneidern lassen, im Nachhinein stellte sich jedoch heraus, dass die Stoffqualität nicht so toll war, was den günstigen Preis dann doch relativiert.

Ansonsten preiswertes, sehr schmackhaftes Essen in Food Stalls. Wir haben dann natürlich ausgiebig den Königspalast (Wat Phra Keo)  besichtigt. Ein Prunk sondergleichen und das vor dem Hintergrund der Armut in diesem Land. Das gleiche gilt auch für andere Tempel die wir noch besucht haben.

Mit der Fähre für einige Pfennige über den Chao Phraya River übergesetzt und den Wat Arun angeschaut. Ziemlich steil die Treppen da hinauf, aber dafür schöne Aussicht über das Umland.

Wer an Details interessiert ist findet im Internetlexikon Wikipedia reichliche Informationen, hier würde das den Rahmen sprengen.

Natürlich haben wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln auch Ausflüge in das Umland unternommen. So sind wir nach Ancient City vor den Toren Thailands wo viele Gebäude in Miniatur nachgebaut sind. Dann noch eine Vorführung mit Elefanten und Krokodilen besucht und wieder war ein Tag vorbei.

Nächsten Tag ging es dann nach  Damnoen Saduak zu den Floating Markets. Hier konnte man sehr gut das Treiben beobachten und auch gut Essen und Obst einkaufen. Daneben haben wir auch noch zwei riesige Handbemalte Fächer erstanden, die heute noch dekorativ unsere Wände schmücken.

Nach einigen Fahrten mit Bussen und Tuk Tuk, das sind so Minimotorräder mit offener Kabine, haben wir dann am Hauptbahnhof den Zug geentert und sind nach Hua Hin. Der Bahnhof dort soll angeblich der schönste Thailands sein, na ja ganz nett aber Berlin hat auch schöne Bahnhöfe.


Wir haben uns dann eine nette Pension gesucht, zentral gelegen. So konnten wir innerhalb kürzester Zeit den Strand erreichen und auch zum Nachtmarkt wo wir die lokale Küche wieder genossen haben. Besichtigt haben wir den Takiap Felsen mit riesiger Buddha Statue und sind am Strand lang geschlendet. In Cha Am  etwas außerhalb dann wieder die üblichen Hotelburgen.

Doch auch hier hieß es wieder Abschied nehmen, weiter ging es mit dem Zug nach Surat Thani und mit der Fähre nach Koh Samui, eine schöne Ferieninsel im Golf von Thailand. Touristisch alles voll erschlossen, Nepper, Schlepper, Bauerfänger, hat aber den Vorteil, das man mit einem Jeep zunächst zu einer Anlage umsonst gefahren wird, man muss sie ja nicht nehmen.

Haben wir auch nicht, wir sind einige Schritte weitegelaufen und haben uns einen schönen Bungalow am Lamai Beach gemietet. Das war auch gut so, denn später haben wir festgestellt wie ruhig es hier doch im Vergleich zum Chaweng Beach ist. Immerhin kann man dort aber wiederum gut Essen, es gibt einen Reggea Pub und viele Hotels. Wenigstens gibt es eine Regel, dass nicht höher gebaut werden darf, als eine Palme. Irgendwie wird aber doch ganz gut gebaut, denn es gibt immer weniger Palmen.
Wir haben uns dann ein Motorrad gemietet und sind damit die Ringstraße abgefahren, vorbei an einem wiederum riesigen Buddha, zu einem Wasserfall im Landesinneren und sind am Fähranleger in einem Foodstaal wieder lecker essen gewesen.
Wer nicht Motorrad fahren kann oder will, es geht auf dieser einzigen Straße ganz gut zur Sache kann sich auch von den Pickups kutschieren lassen, Preisabsprachen vorher nicht vergessen.

Insgesamt eine schöne Insel, wer mehr Zeit hat kann noch zu den vorgelagerten Inseln des Nationalparks und tauchen oder schnorcheln.

Wir mussten jedoch zurück nach Bankkok, unser Rückflug war ja festgebucht.

So mussten wir denn feststellen, Südostasien gefällt uns, es lässt sich preiswert reisen und die Temperaturen am Meer sind gut zu ertragen.