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Ferienwohnung Schönmünzach/Baiersbronn

Zwischen Weihnachten und Neujahr hatte Gaby wie üblich Urlaub, so machten wir uns diesmal auf den Weg in den Schwarzwald um einen Freund zu besuchen.

Die Tickets für die Bahnfahrt besorgten wir über das Internet und hatten sogar noch Glück eines dieser preiswerten Surf und Railtickets nach Karlsruhe zu ergattern. Vom Bahnhof Karlsruhe ging es dann noch mit der Murgtalbahn bis nach Schönmünzach, wo wir von Thomas empfangen wurden und gemeinsam zur Ferienwohnung aufbrachen.

Wie wir gehofft hatten lag noch vergleichweise viel Schnee. Wir bezogen also eine schöne Ferienwohnung bei Thomas toll am Hang. Abgesehen vom Plätschern der Schönmünz die in die Murg fließt absolut ruhig gelegen, verteilten wir etwas unsere Kleidung und zogen dann aber gleich los mit der Bahn nach Freudenstadt immer an der Murg entlang um noch einige Vorräte zu besorgen und die Sehenswürdigkeiten Freudenstadts zu besichtigen. Freudenstadt noch etliche hundert Meter höher als Schönmünzach erfreute uns dann auch mit einer schönen Winterlandschaft, einer schönen Füßgängerzone, dem Dom und netten Gaststätten. Obwohl die Ferienwohnung mit Kühlschrank, zwei Kochplatten und Spüle ausgestattet ist wollten wir aber zum Mittag immer auswärts essen.

Nicht weit von der Ferienwohnung gibt es einen Bäcker und einen Fleischer, so dass wir mit frischen Brötchen und Wurst zum Frühstück immer ausreichend versorgt waren. Schön auch wieder der Schwarzwälder Schinken und andere Köstlickeiten.

Am nächsten Tag erkundeten wir noch Forbach und Baiersbronn mit ebenfalls schönen Altstädten, Restaurant und historischer Holzbrücke. Aber auch hier macht sich die konjunkturelle schlechte Lage bemerkbar, etliche Hotels und Restaurants waren geschlossen oder werden geschlossen.

Natürlich durfte auch eine kleine Wanderung in der Wildnis nicht fehlen, so sind wir eines Tages rauf zum Schurmsee gewandert, hatten den Wald und den See für uns allein, die meisten bleiben unten im Dorf auf ebenen Wegen und scheuen den teilweise doch recht steilen Aufstieg. Wer mag findet auch etliche Loipen auch auf ebenen Wegen. Nur leider wurde es wieder wärmer und der Schnee verschwand mehr und mehr.

Aber das schreckte uns nicht hatten wir doch noch eine Fahrt nach Straßburg im Elsaß geplant. Hierzu besorgten wir uns das Baden-Württemberg-Ticket der Bahn mit dem bis zu fünf Personen einen ganzen Tag soviel fahren dürfen wie sie wollen, am Wochenende sogar von Null Uhr bis drei Uhr des Folgetages. Also auf nach Rastatt, wo wir in Japanermanier die Stunde Aufenthalt nutzten,durch die Stadt hetzten und einige Fotos schossen. Weiter ging es dann nach Kehl am Rhein, hier kann man zumindestens im Sommer einige Zeit verweilen und die Schönheiten der Landesgartenschau 2004 geniessen. Wir machten dann aber nur einen kurzen Stadtbummel und nahmen dann den Bus nach Straßburg, für 1,20 Euro zusätzlich eine preiswertere Verbindung als mit der Bahn.

War es in den bisherigen Städten gähnende Leere tobte hier wieder das Leben und wir konnten unsere Französischkenntnisse ein wenig auffrischen, bis zum "Bonjour" sind wir immerhin gekommen. In Straßburg viel historische Gebäude und Gassen, Dampferfahrten um den Stadtkern herum sind möglich, wir zogen es aber vor die Stadt zu Fuß zu erkunden und fanden dabei etwas entfernt vom touristischen Zentrum ein uriges Restaurant "Au Brasseur" und verspeisten Flammkuchen und einiges für uns nicht verständliches von der französichen Speisekarte, es hat aber alles sehr gut geschmeckt. Wer mag kann hier auch frisch gebrautes Bier trinken, hier dürfte abends dann der Bär steppen.

Silvester haben wir dann um Mitternacht noch eine unserer Leuchtraketen vom Nicosignal abgefeuert, das wir immer bei unseren Kajaktouren auf See dabeihaben um im Ernstfall Hilfe zu rufen. So konnten wir auch mal sehen wie das funktioniert, ohne gleich die Seenotrettungskreuzer in Bewegung zu setzen.

Leider ist die schöne Zeit viel zu schnell vergangen und wir mussten wieder in das verregnete Berlin zurück.