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Indonesien 28.03.1994-09.07.1994

Indonesien ist sehr vielfältig, hier haben wir die meisten der Verkehrsmittel auf unserer Reise benutzt. Hier nur kurz der Verlauf, weiteres gibt es unten zu lesen:

Sumatra Medan, Bukit Lawang, Brastagi, Bukketingi, Lake Toba, Lake Maninjau, Padang, Air Manis Jawa Jakarta, Bogor, Bandung, Lembang, Pangdanaran, Wonosobo/Dieng Plateau, Yogyarkarta, Solo, Malang, Bromo Bali Lovina, Batur, Ubud, Sanur, Candi Dasa Lombok Sengigi, Gili Meno Sumbawa Sumbawa Besar, Bima Komodo Flores Labuanbajo, Ruteng, Bajawa, Ende, Moni, Maumere Timor Kupang
 
Sumatra

Sumatra Medan, Bukit Lawang, Brastagi, Bukketingi, Lake Toba, Lake Maninjau, Padang, Air Manis

Zunächst  ging es zur Hauptstadt Sumatras nach Medan. Dieser Stadt konnten wir jedoch nichts abgewinnen, so dass wir schnellstmöglich mit einem Localbus eine ziemlich holprige Straße nach Bukit Lawang aufgebrochen sind. Die Fahrt hat so was um vier Stunden gedauert, wieder sehr interessant was da so alles auf den Bus geladen wird. Zum Glück ging es keine steilen Schluchten entlang.

Bukit Lawang selbst ließ unser Herz dann wieder höher schlagen, viele Unterkünfte idyllisch an einem Fluss gelegen und tolle Restaurants am Hang mit Ausblick in den Regenwald. Wir hatten einen schönen Bungalow für uns allein direkt am Fluss und hofften, dass da kein starker Regenguss kommt, dann wäre der vielleicht weggeschwemmt worden. Der Wetterbericht war gut, so blieben wir einige Tage und besuchten noch die dortige Orang Utan Station, wo die Tiere wieder an das Leben in freier Natur gewöhnt werden, nachdem sie woanders gefangen gehalten wurden.

Auf dem Weg dahin merkten wir dann wie reißend der Fluss eigentlich war, wir mussten nämlich mit einem Kanu rüber und dabei stramm an einem Seil uns herüberhangeln. Einige Affen konnten wir entdecken, kein Wunder wenn sie mit Bananen gelockt werden.
Liebstes Hobby von so einigen Travellern war hier auch mit LKW Reifen den Fluss runter zu gondeln, leider gab es keine Kajaks, vielleicht in der Zukunft.

Nachdem wir diese Idylle genossen hatten haben wir einen mehrtägigen Dschungeltrek gebucht natürlich mit Führer, wir hätten uns sonst wohl glatt verlaufen. Es ging bergauf und bergab, durch Schlamm und Pfützen, ziemlich anstrengend. Die beiden Unterkünfte und das Essen  unterwegs ziemlich Basic, waschen im Fluss bei eiskaltem Wasser brrrr…

Dann mussten wir uns auch die Schuhe mit Tobaccowasser einseifen, das es auch hier viele von diesen Blutegeln gab.  Eine hat die Tour nicht durchgestanden und ließ sich von einem Dorfbewohnen in die nächste Stadt fahren. So waren wir stolz das geschafft zuhaben, ist mal ein Erlebnis der etwas anderen Art.
Ziel der Tour war letztendlich Brastagi, hier sind wir auch eine Woche geblieben, wir mussten uns erst mal ordentlich von der anstrengenden Dschungeltour erholen.

Es war hier auch nicht ganz so touristisch, wir haben nur einige Traveller getroffen, dafür kamen wir in den Genuss Ausflüge mit eine Schulgruppe zu machen und sind zu einer traditionellen Hochzeit eingeladen worden.
Da es nun auch vulkanisch wird sind wir auf den Sibayak hoch, nicht sonderlich anstrengend schöne Ausblicke auf der ganzen Wanderung. Auf dem Markt konnten wir uns für unsere Ausflüge eindecken. 
Nächste Station war dann Bukkittingi (hoher Hügel), immer schön step by step mit den öffentlichen Bussen voran. Angenehmes Klima hier, riesiger Markt rund um den historischen Clocktower, einige andere Sehenswürdigkeiten unter anderem ein nachgebautes tradionelles  Minangkabau Haus. Wir sind dann noch durch einen Canyon durch zu einer Silberstadt Kota Gadang und haben preiswert Silberschmuck für Gaby erstanden.

Nun wollten wir Wasser sehen und auf ging es zum Lake Toba, der der größte vulkanische See der Welt sein soll mit grün schimmerndem Wasser. Bootstransport zur Insel Tuk Tuk, einige Unterkünfte angeschaut, untergekommen sind wir schließlich in einer tradionellen Hütte im Batakstil mit so was wie einem Reetdach. Mit Minibussen haben wir die Gegend etwas erkunden, Museumsdorf, Konzerte in den Batakhäusern das übliche touristische Programm halt. Bei klarem Wetter Ausblick auf zwei hohe Vulkane.

Nicht dass ihr denkt es gibt nur einen Vulkansee in dieser Gegend, nein es gibt da noch den Lake Maninjau, da sind wir hin, wieder abenteuerlich mit einem Minibus und Einheimischen. Hier hatten wir einen klasse Doppelbungalow, alles sauber gefliest, Terrasse direkt am Meer allerdings ohne Dusche. Stattdessen gab es ein Mandy, das ist ein Becken und mit einer Schöpfkelle konnte man sich überplatschen. Alternativ konnte man natürlich auch in den See hüpfen. Wir haben da en Kanu gemietet uns Fahrräder mit denen wir um den ganzen See gefahren sind. Das war eine Tagestour mit Picknick und schöner Umgebung, Palmen und Reisfelder, Urlaubsfeeling pur und was uns am meisten Gefiel absolut ruhig und nicht überlaufen.

Aber es nütze ja alles nicht, wir mussten ja weiter, es gab ja noch soviel zu erkunden. Also wieder in den nächsten Minibus nach Padang. Das meiste was uns hier gestört hat war das Essen, hat uns überhaupt nicht gefallen, meist alles getrocknet und viel zu scharf. Wie immer haben sich die Locals gefreut uns zu sehen, etwas in Englisch mit uns gesprochen.  Das war eine willkommene Abwechslung. In Padang auch wieder einige Minangkabauhäuser mit ihren geschwungenen Dächern, Museen und ganz nette Strände. Sind mit den einheimischen Booten von einer Seite zur anderen gefahren und haben die Fischer beobachtet.  Air Manis Von unserem Bungalow konnten wir tolle Sonnenuntergänge betrachtet, haben dann immer das Lied mit „Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt.. “ gesungen. Heimweh kam aber noch nicht auf. Es gab ja immer genug Abwechslung. Es geht weiter nach Java, dieses Mal mit dem Schiff über das offene Meer mit zwei Übernachtungen.