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Thailand 28.12.1993-18.02.1994

Nach einem Standby Flug von Amsterdam erreichten wir Thailand mit China Airline Bangkok. Die Stadt kannten wir ja nun bereits von unserer letzten Kurzreise und wussten also was uns erwartet. Vom Flughafen fuhren wir mit der Bahn bis zum Hauptbahnhof und klapperten erst mal die Umgebung der Kaosanroad  mit unseren Rucksäcken nach einer Unterkunft ab. Die berüchtigte Kaosanroad war uns zu trubelig, zum Essen aber sehr gut geeignet. Wir fanden dann ein ruhiges Hotel in einer Nebenstraße vom Sanam Luang Platz von dem wir zu unseren Ausflügen starteten.

Da es ja Richtung Sylvester ging konnten wir auch sehr gut die Vorbereitungen dafür beobachten. Wir haben dann die berüchtigten Sehenswürdigkeiten der Stadt erkundet, kann man günstig mit den Bussen machen oder auch mal mit dem Tuk Tuk. Günstig auch die Fähren auf dem Menam Chao Phraya River um beispielsweise zum Wat Arun dem Tempel der Morgendämmerung auf der anderen Seite zu kommen. Da sind wir die Treppen rauf, ganz schön steil ist uns etwas schwindelig geworden.

Übrigens gibt es in der Stadt gibt über 400 buddhistische  Tempelanlagen. Einige andere haben wir auch noch besichtigt, alle haben wir aber nicht geschafft , wir wollten in den zwei Monaten Thailand (so lange gilt ein Visum) ja auch noch was anderes vom Land sehen.

Der bedeutendste ist der Wat Phra Kaeo, der den so genannten „Smaragd-Buddha“ beherbergt und sehr verehrt wird. Zusammen mit dem Wat Pho, dem ältesten und größten Tempel Bangkoks bildet der Wat Phra Kaeo das historische Zentrum der Stadt. Gold wohin das Auge blickt und schön angelegte Grünanlagen.

Immer wieder schön auch das schmackhafte Essen in den diversen Foodstaals oder wer es mag auch immer noch vergleichsweise preiswert in den besseren Hotels als Brunch. Wer die Freiluftgarküchen nicht mag, kann auch wie bei uns in die Kaufhäuser gehen. Dort ist es etwas sauberer, aber immer noch günstig und schmackhaft.

Sylvester haben wir dann auf dem Sanam Luang Platz verbracht, diverse Tanzaufführungen und Theatervorführungen und Feuerwerk. Dann noch durch die Khaosanroad geschlendert und die eine und andere Köstlichkeit wie Pancake und Ananas probiert. In der Khoasan Road die übliche Touristenverlade, raubkopierte  Ware, billige Unterkünfte aber auch saumäßig ausgestattet und schmuddelig. Dazu noch der abendliche Lärm, Trunkbolde, nein Danke mal reinschauen ok, aber dann wieder weg. Fälschungen von Ausweisen um überall in Thailand an Vergünstigungen zu kommen sind hier ebenfalls möglich. In den umliegenden Apotheken bekommt ihr z.B. Malariatabletten ziemlich günstig, muss man sich nicht schon in Deutschland besorgen, in Bangkok soll es eh keine Malaria geben (ohne unser Obligo).

Reisebüros gibt es natürlich auch an allen Ecken, die Provision kann man sich aber sparen, kann man alles selbst organisieren, wenn man erst mal  weiß von welchen Bahnhöfen Busse und Bahnen abgehen.

Ab und an sprechen einem Tuk Tuk Fahrer an die für wenige Baht eine Fahrt anbieten. Da steckt zwar meist der Besuch bei einem Juwelier dahinter. Kann man ruhig annehmen, man muss ja nichts kaufen, es fällt meist noch ein Getränk ab und die Fahrt zu Königspalast war auch noch mit drin.

So haben wir es dann auch getan sind noch zu den Floating Markets. Auf dem Floating Market werden Waren auf Ihren Longtail Ruderbooten verkauft, besonders Essen, Früchte und Gemüse. Fahrt früh zum Floating Market, da dieses Gebiet schnell von Pauschaltouristen überlaufen ist.

Zur berüchtigten River Kwai Brücke mit dabei liegendem Friedhof sind wir auch, schließlich konnten wir uns die Neckermannattraktionen ja nicht entgehen lassen. Wir sind etwas über die Brücke spaziert, man kann auch spottbillig mit einer Dampflok da lang, irgendwie geht es da aber ganz schön steil am Abgrund lang. Heute ist das alles ganz unspektakulär, wenn man aber die Vergangenheit bedenkt hat es da mal ganz andere Zeiten gegeben.